Bestens gewappnet gegen Einbrecher

Die Zahl der Einbrüche steigt in Deutschland unaufhörlich. Laut Behördenangaben wurden 2014 hierzulande weit über 150.000 Wohnungseinbrüche begangen  Tendenz: steigend! Auf dem Wunschzettel der Einbrecher stehen vor allem gut transportable und leicht zu versilbernde Wertgegenstände wie Laptops, Smartphones, Fotokameras, Schmuck, Fernsehgeräte, Jacken, Bilder, Briefmarken- und Münzsammlungen sowie Stereoanlagen und Spielekonsolen. Allerdings zogen die Einbrecher in mehr als 40 Prozent unverrichteter Dinge wieder ab. Und dies lag weniger an der Aufmerksamkeit der Ordnungshüter  so lag die Aufklärungsquote nach Angaben der Polizei bei gerade mal 16 Prozent. Stattdessen erschweren mit zeitgemäßer Sicherheitstechnik ausgerüstete Wohnungen und Häuser den Tätern ihr Handwerk. Denn Einbrecher verfahren genau wie das Wasser: sie suchen sich stets den Weg des geringsten Widerstands. Die beste Methode, den Einbrechern ihren Beruf zu verleiden besteht also darin, ihnen den Zugang zu Wohnung oder Haus so gut wie möglich zu erschweren - selbst wenn man damit nur etwas Zeit gewinnt. Denn mit jeder Sekunde, welche der Täter zum Öffnen von Tür oder Fenster mehr aufbringen muss, steigt sein Risiko geschnappt zu werden. Auch schreckt eine deutlich sichtbar angebrachte Alarmanlage die allermeisten Täter bereits im Vorfeld davon ab, einen Einbruch überhaupt erst zu wagen.

Schadensminimierung ist gut, Schadensvermeidung noch besser

Doch leider sind laut Angaben der Versicherungsgesellschaft GDV viele Häuser und Wohnungen nicht ausreichend gegen Einbruch gesichert, dabei ließe sich durch den Einsatz geeigneter Sicherheitstechnik in vier von zehn Fällen die Straftat verhindern. Der durchschnittliche finanzielle Schaden eines Einbruchs liegt derzeit laut GDV bei etwa 3.300 Euro. Um wenigstens einen Teil des finanziellen Schadens ersetzt zu bekommen, empfiehlt sich daher eine entsprechende Versicherung  über die übrigens rund 25 Prozent der Haushalte derzeit nicht verfügen. Fast noch schlimmer als der materielle Wertverlust sind jedoch die psychischen Folgen für den Geschädigten. Das Eindringen eines Fremden in die intimste Privatsphäre führt bei Betroffenen oftmals zu langandauernden Angstzuständen und Schlafstörungen, die sich manchmal nur mit professionellen therapeutischen Mitteln beheben lassen. Die beste vorbeugende Maßnahme gegen solcherlei Ungemach besteht daher nach wie vor in einer zeitgemäßen Haussicherung, Dazu zählen insbesondere das Sichern sämtlicher Türen und Fenster etwa mit Sicherheitsglas, schwer zu knackenden Sicherheitsschlössern sowie Kippsicherungen der Fenster. Zusammenfassend können folgende Vorsichtsmaßnahmen die Einbruchswahrscheinlichkeit entscheidend vermindern:

Weitere hilfreiche Ratschläge in Sachen Einbruchsschutz erhalten Sie bei Verbraucherschutzverbänden, Versicherungsunternehmen sowie vor allem von polizeilichen Websites.